einszueins architektur

einszueins architektur ZT GMBH

Krakauer Straße 19/2
1020 Wien


Bayer und Zilker Architektur ZT OG

Krakauer Straße 19/2
1020 Wien


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Impressum

einszueins architektur

einszueins architektur ZT GMBH
Krakauer Straße 19/2, 1020 Wien

Firmenbuchnummer : FN 487683g
Firmenbuchgericht :
Handelsgericht Wien
UID: ATU 732 72 825


Bayer und Zilker Architektur ZT OG
Krakauer Straße 19/2, 1020 Wien

Firmenbuchnummer : FN 282613h
Firmenbuchgericht :
Handelsgericht Wien
UID-NR : ATU 629 45 111


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Konzeption: einszueins architektur

Konzept & Gestaltung : buero bauer
Programmierung : 101

© einszueins architektur 2013-2020

re:concrete

Der Bau- und Gebäudesektor verbraucht laut einer Studie der UNEP und IEA etwa 35 % der verwendeten Ressourcen und etwa 34 % des Gesamtenergieverbrauchs. Zudem ist die Baubranche für etwa 37 % der globalen CO2 Emissionen verantwortlich und die Zement-, Stahl-, und Glasherstellung für etwa 11% der globalen Treibhausgase.(1)

Somit bietet der Bau- und Gebäudesektor enorme Hebel, um durch alternative Produkte und Prozesse, Beiträge zum Erreichen der österreichischen Klimaziele, der österreichischen Kreislaufwirtschaftsstrategie und des European Green Deals (Taxonomie) zu leisten.

Aufgrund des bereits fortgeschrittenen Klimawandels sind demnach radikale und disruptive Impulse im Bausektor notwendig, um die CO2 intensiven Baustoffe und Prozesse zu minimieren. Diese Impulse sind zum einen der vermehrte Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen (Nawaros); zum anderen die Substitution von neuen emissionsintensiven Stahlbeton-Bauteilen, welche aus heutiger Sicht nicht durch Holz, Lehm oder anderen Nawaros möglich sind, durch die Wiederverwendung von Stahlbeton-Bauteilen.

Unser Ziel mit re:concrete ist die Wiederverwendung bereits verbauter Stahlbeton-Bauteile als tragende Elemente und entsprechend der österreichischen Kreislaufwirtschaftsstrategie das Schließen von stofflichen Verwertungskreisläufen von mineralischen Baustoffen mit hohem Verwertungspotential.(2)

Dazu notwendig sehen wir die Erarbeitung eines Best-Practice-Szenarios zu Re:Use von (aus dem Bestand entnommenen oder geschnittenen) flächigen Stahlbeton-Wänden und -Decken im großvolumigen Geschoßwohnungsbau zur massiven Reduktion der CO2 Emissionen und des Rohstoffverbrauchs durch die Substitution der Neuproduktion unter Berücksichtigung der anfallenden Emissionen und Kosten in den Schritten: Rückbau – Re:Zertifizierung – Transport – Wiedereinbau.

Ökologischer Impact
Laut Angaben der Internationalen Energie Agentur (IEA) ist die Zementherstellung für 7-8 % der globalen CO2 Emissionen verantwortlich. Somit bietet die Wiederverwendung von Stahlbeton-Bauteilen ein enormes Potenzial an CO2 Einsparung. (3)

Emissions – Reduktion
Die Verwendung von re:concrete verursacht ausschließlich CO2-Emissionen durch den Ausbau z.B. mittels Schneideverfahren und den anschließenden Transport. Im Gegensatz dazu steht die Produktion neuer Stahlbeton-Bauteile, was praktisch einer 100-prozentigen Reduktion der Emissionen entspricht.
Damit wird ein Beitrag zur Erreichung der Österreichischen Klimaschutzziele geleistet.

(1) Link iea.blob.core.windows.net (PDF)

(2) Österreich auf dem Weg zu einer nachhaltigen und zirkulären Gesellschaft, Die österreichische Kreislaufwirtschaftsstrategie; Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie; Wien 2022

(3) Link zu iea.blob.core.windows.net (PDF)

FACTBOX

Förderprogramm: aws building(s) tomorrow
Fördergeber: aws Austrian Wirtschaftsservice
Konsortium: einszueins architektur & materialnomaden
Projektlaufzeit: 11/24-02/26

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