einszueins architektur

einszueins architektur ZT GMBH

Krakauer Straße 19/2
1020 Wien


Bayer und Zilker Architektur ZT OG

Krakauer Straße 19/2
1020 Wien


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Impressum

einszueins architektur

einszueins architektur ZT GMBH
Krakauer Straße 19/2, 1020 Wien

Firmenbuchnummer : FN 487683g
Firmenbuchgericht :
Handelsgericht Wien
UID: ATU 732 72 825


Bayer und Zilker Architektur ZT OG
Krakauer Straße 19/2, 1020 Wien

Firmenbuchnummer : FN 282613h
Firmenbuchgericht :
Handelsgericht Wien
UID-NR : ATU 629 45 111


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Konzeption: einszueins architektur

Konzept & Gestaltung : buero bauer
Programmierung : 101

© einszueins architektur 2013-2020

HTK – Holz.Ton.Klimadecke

Steigende Energieverbräuche durch mehr Hitzetage

Um den Energieverbrauch und somit die THG-Emissionen aus dem Gebäudebetrieb deutlich zu senken, müssen zumeist schon in der Errichtung die Grundvoraussetzungen dafür geschaffen werden.

Bisher lag der Fokus bei den Betriebsenergien auf dem Heizen im Winter, doch die rasch steigenden Temperaturen machen ein Umdenken erforderlich. Während in den Jahren von 1961 bis 1990 Wien nur eine Tropennacht verzeichnete, hatte man 2024 mit 19 Tropennächten zu kämpfen. Außenverschattung und Nachtlüften sind in urbanen Lagen nicht mehr ausreichend, um vor Hitze zu schützen.

Kühlen im Holzbau

Während sich Flächenheizungen – zumeist über den Fußboden – aufgrund der niedrigen Vorlauftemperaturen und des damit einhergehenden geringen Energiebedarfes etabliert haben, kommen beim Kühlen aktuell unterschiedliche Systeme zum Einsatz.
Split-Geräte sind zwar in der Herstellung kostengünstig, weisen aber einen hohen Energiebedarf im Betrieb auf. Wassergeführte Deckensysteme sind teuer in der Herstellung und schränken die Raumhöhen z.T. beträchtlich ein. Eine Stützkühlung über die Fußbodenheizung ist sinnvoll, kann aber aufgrund von Behaglichkeit und Kondensatgefahr im Fußboden nicht mehr als 2 bis 3 Grad Kühlung leisten.

Im Massivbau fällt gerade in der Kombination mit Sondenfeldern immer öfter die Wahl auf die Bauteilaktivierung. Das Heizen funktioniert über Kopf problemlos und speziell das Kühlen ist über die Decke wirksamer.
Dem Holzbau fehlt diese Systematik und deshalb wird das Thema Kühlen nachrangig behandelt oder es verursacht deutliche Mehrkosten bzw. höhere THG-Emissionen im Betrieb.

HTK ist die Verbindung von tragendem Brettsperrholz mit in Tonerde gebetteten Heiz- und Kühlregistern. Durch die Montage der maßgeblichen Haustechnik-Bauteile bereits im Brettsperrholz-Werk wird die Arbeitszeit auf der Baustelle und somit ein entscheidender Kostenfaktor reduziert.

Die HTK ist ein effizientes Bauteil, das als Teil des Holz-Tragwerks gefertigt und auf die Baustelle transportiert wird. Damit sind bereits im Holzrohbau die Haustechnik-Komponenten verbaut, die bei Fertigstellung das Heizen und Kühlen mit geringem Energiebedarf im Betrieb bis hin zu Free-Cooling erlauben. Dabei erhöht sich die Gesamtdeckenstärke im Vergleich zu einem Aufbau mit Fußbodenheizung nur um 1,0 cm.

Die Vorteile sind: hohe Wirkung bei niedrigen Vorlauftemperaturen, reaktionsschnell, leistbar in der Herstellung und Schäden sind schnell sichtbar und einfach behebbar.
Somit bietet HTK ein leistbares System zum Heizen und Kühlen im Holzbau, das sich in Verbindung mit Erdsondenfeldern für das sogenannte „Free-Cooling“ eignet.

Forschung & Entwicklung

„HTK-Holz.Ton.Klimadecke“ wird im Rahmen der „Building(s) Tomorrow“ Initiative entwickelt, die durch austria wirtschaftsservice (aws) gefördert ist. Das Ziel des einjährigen branchenübergreifenden Forschungs- & Entwicklungsprojekts ist, den Prozess von der Planung, Herstellung bis hin zum Einbau und Rückbau zu entwickeln.

Kooperationspartner

Das Projekt ist eine Kooperation zwischen einszueins architektur ZT GmbH, Stora Enso Wood Products GmbH und dhs Raumklimasysteme GmbH mit Unterstützung durch IBRI Institute of Building Research & Innovation ZT GmbH.

FACTBOX

Förderprogramm: Building(s) Tomorrow, austria wirtschaftsservice (aws)
Projektkonsortium: einszueins architektur & Stora Enso Wood Products GmbH
Kooperationspartner: dhs Raumklimasysteme GmbH, ibri Institute of Building Research & Innovation ZT GmbH
Projektlaufzeit: November 2024 bis Februar 2026

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