einszueins architektur

Bayer und Zilker Baukünstler OG


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Impressum

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Bayer und Zilker Baukünstler OG
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Firmenbuchgericht :
Handelsgericht Wien
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Konzeption: einszueins architektur
office@einszueins.at

Konzept & Gestaltung : buero bauer
Programmierung : 101

© einszueins architektur 2013

High Rise * Flat Rent

2. Platz - Wettbewerb Neubau Ingolstadt

Kostengünstig Wohnen an der Stargarder Straße

Effizient Bauen – Leistbar Wohnen:

Die 4 häufigsten Faktoren für Armut in D sind: Wohnen, Energie, Mobilität, und Gesundheit. Unser integratives Konzept setzt bei allen Faktoren an um Leistbarkeit des Wohnens umfassend und nachhaltig zu garantieren. Die wesentlichen Projektziele sind:

* Leistbar Wohnen – effiziente Struktur

* Energie nutzen und erzeugen

* Nachhaltig Mobil

* Gesund für alle Lebenslagen

Final AXO
EG Hof und Turm

Städtebau – Verdichtung mit Mehrwert

Das städtebauliche Konzept sieht einen flachen 2-geschoßigen Sockel mit Hof- und Reihenhäusern und einen städtebaulichen Akzent in Form eines 54m hohen Hochhauses im Norden des Bauplatzes vor. Im Stadtgefüge bildet das Hochhaus einen Identifikationspunkt mit Torfunktion für die neuen Wohnquartiere St. Monika und ehemaliges Pioniergelände.

Die 2-geschoßige, flache Bebauung verbindet städtebaulich zu den bestehenden Reihenhäusern an der Stargarderstraße und rahmt in gutem Maßstab Wege, Platz- und Grünräume.
Die Verdichtung in der Höhe erlaubt mit 133 Wohnungen und 9059m² Nutzfläche, eine optimale Ausnutzung des Bauplatzes bei minimalem Fußabdruck und damit den Erhalt und die Verbesserung der Grün- und Freiräume als Mehrwert für die ansässige Bevölkerung.

Schnitt ingo

Bauen mit der Sonne

Die Bewohner profitieren von einer aus-gezeichneten Aussicht auf die historische Altstadt, die Donau und die angrenzenden Grünzonen. Durch die Lage des Hochhauses am nördlichen Spitz entsteht keine Verschattung von Bestands- oder Neubauten. 1470m² gebäudeintegrierte Photovoltaikflächen an der Süd-, Ost- und Westfassade liefern Strom für Haustechnik und E-Mobilität. Die optimale Nutzung des vorhandenen Fernwärmenetzes, die gebäudeintegrierte Energiegewinnung mit PV zur Deckung des Strombedarfs der Haustechnik, eine optimierte Gebäudehülle und kontrollierte Wohnraumlüftung sorgen für geringen Energiebedarf und günstigen Energiebezug und senken die damit die Kosten für die BewohnerInnen kurz- und langfristig.

RG 1

Effiziente Erschließung

Das Hochhaus erschließt über einen belichteten Mittelgang 7-8 Wohneinheiten pro Geschoß und 120 WE gesamt mit einer Stiege und 2 Liften. Der Sockel wird über einen Steg und Wohngasse angebunden so dass auf zusätzliche Lifte auch gänzlich verzichtet werden kann Je Regelgeschoß wird eine Mittelwohnung Wohnung zur Gänze ausgelassen oder durch eine Kleinwohnung ersetzt. So entstehen unterschiedlich große Einschnitte zur Belichtung des Mittelgangs und für PLUG In Gemeinschaftsräume oder als Luftraum zur Verbindung mehrerer Geschoße.

Fassadenschnitt

Nachhaltig Mobil

Ziel ist das Wohnen ohne eigenen PKW, bzw. der Ersatz des 2. PKW für Familien, durch alternative Mobilitätsangebote am Mobility Point wie E-Bikes, Lastenrad oder Paketabholstation. Angeboten wird ein Carsharing mit Elektroautos, die hauseigene Stromerzeugung deckt 180.000km/Jahr. Attraktive und Fahrradabstellplätze in ausreichender Zahl fördern die Fahrradmobilität.

Vielfältiges Wohnangebot

Mit 133 Wohneinheiten bietet das Projekt ein vielfältiges Wohnangebot. Von der kompakten Kleinwohnungen für Singles, Paare und Jungfamilien, über Familienwohnungen mit Einfamilienhausqualität bis zu Wohngemeinschaften. Flexible Grundrisse erlauben kompaktes flächeneffizientes Wohnen. Alternative Wohnangebote wie Clusterwohnen & WGs sowie Gemeinschaftsflächen helfen Wohnraum zu sparen (Suffizienz).

Energiekonzept

Alle Wohnungen werden über eine kontrollierte Lüftungsanlage mit frischer Luft versorgt. Die integrierte Wärmerückgewinnung sorgt zusammen mit der hochgedämmten Gebäudehülle für einen minimierten Heizwärmebedarf.
Die Gebäude sind an das Fernwärmenetz angeschlossen, das über einen hohen Anteil an primärenergetisch günstiger Abwärme aus der Industrie verfügt. Durch den hohen Dämmstandard und eine in allen Wohnungen vorhandene Flächenheizung kann die Gebäudeheizung auf einem sehr niedrigen Temperaturniveau betrieben werden. Daher kann der Wärmebedarf vollständig aus dem Rücklauf des Fernwärmenetzes bezogen werden. Neben dem Vorteil vergünstigter Bezugspreise für die Bewohner hat diese Betriebsweise auch einen Vorteil für die Allgemeinheit: durch die Absenkung der Fernwärme-Rücklauftemperatur kann die Effizienz des Fernwärmenetzes spürbar erhöht werden. Gleichzeitig wird das Netz dadurch auf eine zukünftig verstärkte Einbindung regenerativer Wärmeerzeuger vorbereitet, die niedrige Betriebstemperaturen voraussetzen.

Lage und EG

FACTBOX

2. Platz

nicht offener Wettbewerb

Neubau von öffentlich geförderten Mietwohnungen (133 Wohneinheiten)
Stargarder Straße, Ingolstadt

Auslober:
Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Ingolstadt GmbH

Wettbewerb: Sommer 2015

Landschaftsarchitektur: Carla Lo

Energiekonzept: CAPE Binder + Hillnhütter